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Gezeichneter Esel mit einer Person daneben - Text : Der Esel der auf Rosen geht  Ein Preis für Bürger der Stadt Halle und des

Ehrenamtspreis „Esel, der auf Rosen geht“

Der Ehrenamtspreis „Esel, der auf Rosen geht“ würdigt Menschen, die sich mit außergewöhnlichem Engagement für andere einsetzen. Der Preis steht symbolisch für leises, ausdauerndes und oft unsichtbares Wirken – getragen von Herz, Haltung und Verantwortung. Die Ehrenamtsauszeichnung ist eine Gemeinschaftsaktion der Mitteldeutschen Zeitung, der Volksbank Halle (Saale) eG und des Neuen Theaters Halle.

Jetzt Vorschlag einreichen

Ziel des Ehrenamtspreises

Mit dem Ehrenamtspreis „Esel, der auf Rosen geht“ werden Personen ausgezeichnet, die:

  • sich langfristig ehrenamtlich engagieren
  • soziale, kulturelle oder ökologische Projekte unterstützen
  • Gemeinschaft stärken
  • Verantwortung übernehmen
  • andere inspirieren

Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement sichtbar zu machen und Wertschätzung öffentlich auszudrücken.

Wer kann vorgeschlagen werden?

Vorgeschlagen werden können:

  • Einzelpersonen
  • Initiativen
  • Vereine

Voraussetzung ist ein nachhaltiges ehrenamtliches Engagement mit spürbarer gesellschaftlicher Wirkung.

So funktioniert die Nominierung

1. Vorschlag einreichen

Einreichung über das Online-Formular.

2. Prüfung durch die Jury

Einreichung über das Online-Formular.

3. Preisverleihung im NT

Die feierliche Verleihung findet im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung statt.

Die Preisverleihung

Die Auszeichnung wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung überreicht. Neben der symbolischen Ehrung erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger öffentliche Anerkennung sowie mediale Sichtbarkeit.

Nominierungszeitraum 2026: 20. Februar – 16. Mai 2026

Preisverleihung 2026: 22. August 2026

Die Jury

Eine Jury entscheidet über die Preisträger. Zu der Jury gehören:

  • Mille Maria Daalsgard – Intendantin Neues Theater
  • Cornelia Gedeon  – Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung
  • Antje Häge – Volksbank Halle (Saale) eG
  • Torsten Bau – Leiter Öffentlichkeitsarbeit des evangelischen Kirchenkreises Halle-Saalkreis (interim)
  • Dr. Judith Marquardt – Kulturbeigeordnete der Stadt Halle (Saale)
  • Angela Papenburg – Geschäftsführung Papenburg AG
  • Christine Sattler – Freiwilligenagentur
  • René Walther – Geschäftsführer/Arbeitsdirektor Stadtwerke Halle
  • Annett Wernicke – Direktorin der Polizeiinspektion Halle (Saale)

Preisträger 2025

Preis der Initiatoren:

  • Elke Arnold – Kinderstadt Halle e.V.

Bürgerpreis:

  • Prof. Hans-Jürgen Sack – Weisser Ring e.V.
  • Ehrenamtliche des Hospizes „Heinrich Pera Halle“
  • Ehrenamtliche des Welcome Treff’s Halle

Preis der Jury:

  • Aktionsbündnis Jüdisches Halle
  • Publikumspreis
  • Steffi Wiebach – USV Halle Flossenschwimmer/Special Olympics

Warum Ehrenamtliche unsere Gesellschaft tragen

Ehrenamtliches Engagement ist das Fundament einer solidarischen Gesellschaft. Menschen, die sich freiwillig einbringen, übernehmen Verantwortung, schaffen Begegnung und fördern Zusammenhalt.

Der Ehrenamtspreis „Esel, der auf Rosen geht“ setzt ein bewusstes Zeichen: Engagement verdient öffentliche Anerkennung.

Die Sage vom „Esel, der auf Rosen geht“

Jede Stadt hat ein Wahrzeichen, manchmal auch zwei oder drei. Ein Wahrzeichen der Stadt Halle ist ein Esel, der auf Rosen geht. Das Eselbild, in Stein gehauen, befindet sich an einem Turm an der Ostseite der Marktkirche. Außerdem steht es als Brunnenfigur auf dem Alten Markt.

Ein Mann führt seinen Esel. Dieser trägt zwei Säcke auf dem Rücken. Er läuft über einen mit Blumen bestreuten Weg. Was bedeutet das? Heute sagt man: Ein Salzknecht führt seinen Esel mit Salzsäcken. Das ist das Sinnbild für den Fleiß der Salzsieder. Die Salzsieder haben Halle groß und reich gemacht. Sie dürfen auf Rosen gehen.

- Aber die Sage weiß es anders -

Einmal wollte Kaiser Otto die Stadt Halle besuchen. Die Straßen, auf denen der Kaiser kommen sollte, waren mit Blumen bestreut. Das machte man früher so, wenn der
Fürst, der König oder sogar der Kaiser kam. Es war eine Ehrung für den vornehmen Gast. Aber an diesem Tage hatte die Saale Hochwasser. Der Kaiser musste einen anderen Weg zum Marktplatz nehmen. Da kam ein Müllerbursche mit seinem Esel. Er ging über die Blumen. Am Straßenrand standen viele Bürger, die wollten den Kaiser sehen. Nun lachten sie über den Esel, der auf Rosen ging.

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